Ich bin der Meinung, dass wir inzwischen (nach Hilfe im  und mit dem Umgang des Pferdes suchend) derart abdriften, uns in jeder Sekunde „unnatürlich“ kontrollieren zu wollen, jeden unserer Gedanken in der Nähe des Pferdes manipulieren zu wollen, um ja eine Harmonie vom ersten Augenblick an herzustellen, die letztendlich gar keine Harmonie und gesunde Basis für den Umgang mit dem Pferd mehr sein kann, weil wir uns dadurch immer mehr von unserer eigenen Natur entfremden – und das Pferd das weiß, bevor wir auch nur anfangen, nicht mehr wir selbst sein zu wollen, nur, um einen letztendlich künstlichen Zustand herbeizuführen. Vielmehr wünschte ich, wir würden wieder den Weg finden und dem Pferd völlig frei von Gedanken, tief aus unserem Inneren und offen für das „Wesen“ Pferd begegnen – und ich bin mir sicher, das Pferd wird uns in diesem Zustand mit all seiner Anmut und Neugier begegnen, weil wir ihm nur so zeigen, dass wir es nicht täuschen wollen.
Bild: Der wunderschöne Massimo von Karin Bottländer
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