Rund Ums Pferd: Ein Paradies für Pferdeliebhaber

Pferde sind eine der majestätischsten Kreaturen der Welt. Sie sind nicht nur wunderschön, sondern auch klug und stark. Im Laufe der Jahrhunderte haben Menschen mit ihnen gearbeitet. Ob für landwirtschaftliche Zwecke oder Kameradschaft. Heute gibt es weltweit fast 60 Millionen Pferde. Sie können diese erstaunlichen Tiere treffen, wenn Sie auf grasbewachsenes Ackerland gehen. Sie sind auch in Gebieten wie Europa und Asien weit verbreitet. 

Hier bei Rund Ums Pferd fühlen wir uns unserer Liebe zu Pferden verpflichtet. Unsere Website widmet sich der Information über diese majestätischen Kreaturen. Sie können alles von Blogs, Büchern und Artikeln über Pferde finden. Lesen Sie weiter, um mehr über Pferde und ihre Besonderheiten zu erfahren. 

Fakten über Pferde

  1. Pferde schlafen im Stehen
    – Menschen sind normalerweise überrascht, wenn sie erfahren, dass Pferde im Stehen schlafen. Sie bekommen genug Schlaf und ruhen sich so aus. Sie schlafen auch im Liegen, aber dies ist nur in seltenen Fällen. Stillstuten schlafen im Liegen, wenn sie müde sind oder Wehen haben.
  2. Sie können 30 Jahre oder älter werden
    – Die Lebenserwartung von Pferden war früher kürzer. Nach Fortschritten in Zucht und Medizin können sie jedoch bis zu 30 Jahre oder länger leben. Dies macht ein Pferd zu einem perfekten Lebensgefährten.
  3. Sie können ihr Alter an ihren Zähnen erkennen
    – Pferde haben große, flache Zähne, die zum Schleifen von Pflanzen bestimmt sind. Die Qualität des vorhandenen Zahnschmelzes kann eine Schätzung ihres Alters bestimmen. Die Besitzer müssen auch sicherstellen, dass die Zähne ihres Pferdes gesund sind und keine Schmerzen verursachen.
  4. Atemfrequenz von vier Atemzügen pro Minute
    – Während Menschen durchschnittlich 12-16 Atemzüge pro Minute haben, haben Pferde nur vier. Ihre Herzfrequenz und Atmung können sich jedoch erhöhen. Dies hängt davon ab, wie sie sich fühlen oder wie müde sie sind. Wenn sie Angst haben, verärgert oder überarbeitet sind, kann sich die Atemfrequenz erhöhen.
  5. Pferde sind Pflanzenfresser
    – Im Gegensatz zu den meisten Säugetieren fressen Pferde nur Pflanzen. Ihre Ernährung besteht aus Gras, Heu und verarbeitetem Futter. Einige Besitzer füttern ihre Pferde mit Gerste, Hafer und Mineralstoffen. Ihr Verdauungssystem ist empfindlich und nur für Pflanzen gedacht. 

Über Rund Ums Pferd

Rund Ums Pferd ist eine deutsche Website, die sich auf alles spezialisiert hat, was mit Pferden zu tun hat. Es gibt viele dieser majestätischen Kreaturen in Deutschland, Europa und im Rest der Welt. Wir sind bestrebt, Ihnen genaue Informationen zur Pflege Ihres Pferdes zur Verfügung zu stellen. Schauen Sie sich die folgenden Dienstleistungen und Informationen an, die wir anbieten: 

  • Allgemeine Informationen zu
  • Pferden Reiten
  • Pferderennen 
  • Pferderennen
  • Gesundheitsinformationen
  • Produkttests
  • Buchempfehlungen
  • Autoren und Gastautoren
  • Pferderegenden

Rund Ums Pferd: Grundcharaktere von Pferden

Pferde sind normalerweise sanfte Wesen. Sie haben unterschiedliche Eigenschaften und Persönlichkeiten, genau wie Menschen. Ob sie Angst haben, glücklich oder wütend sind, Pferde werden entsprechend handeln. Lernen Sie dieses majestätische Tier kennen und werfen Sie einen Blick auf die Grundcharaktere eines Pferdes: 

  1. Dominant
    – Einige Pferde sind dominant und ziehen es vor, dass sie das Kommando übernehmen. Sie mögen es, das „Alpha“ in der Beziehung zu sein und lehnen normalerweise ihre Besitzer ab. Diese Pferde ignorieren gerne Menschen und gehen ihren eigenen Weg.
  2. Unabhängig
    – Diese Eigenschaft zieht es vor, nicht mit Menschen zusammen zu sein. Pferde mögen es im Allgemeinen, in Gruppen zu sein, aber manche mögen es einfach, alleine zu sein. Diese Pferde hören im Allgemeinen nicht auf ihre Besitzer und kooperieren selten.
  3. Genossenschaft
    – Diese Pferde sind neugierig und offen für Neues. Sie sind zunächst vorsichtig, akzeptieren aber schließlich Dinge. Sie lieben es, Zeit mit ihren Besitzern und anderen Tieren zu verbringen.
  4. Ausgesprochen
    – Pferde sind lautstark und lieben es, ihre Gefühle auszudrücken. Wenn sie glücklich oder wütend sind, werden Sie normalerweise wissen. Sie wiehern und kichern bei neuen Dingen und reagieren auf Ihre Handlungen.
  5. Treu
    – Das einzige Merkmal, das alle Pferde haben, ist Loyalität. Sie sind ihren Besitzern treu. Ähnlich wie andere Haustiere wie Hunde wachsen sie an ihren Begleitern. Behandeln Sie Ihr Pferd gut und Sie werden beide eine unzerbrechliche Verbindung herstellen. 

Verhalten und Persönlichkeit

von Pferden Auf unserer Website unterfinden Sie viele Informationen zu Pferden https://rund-ums-pferd.net. Sie können mehr über ihr Verhalten und ihre Persönlichkeit erfahren. Schauen Sie sich einige der grundlegenden Eigenschaften an, die ein Pferd zeigen wird: 

  1. Vokalisierenoffen
    – Pferde sindund machen gerne Geräusche. Sie wiehern, kichern und schnauben je nach Situation. Einige Pferde grunzen und seufzen auch.
  2. Nuscheln
    – Wenn Ihr Pferd glücklich und bequem ist, wird es nuscheln. Dies ist ein Akt des Reibens des Kopfes an bestimmten Dingen, die sie glücklich machen. Es könnten Mitpferde und Tiere oder deren Besitzer sein.
  3. Treten
    – Pferde treten als Reaktion. Meistens treten sie, weil sie Angst haben und sich bedroht fühlen. Auf der anderen Seite treten einige Pferde einfach, weil sie energisch sind. Sie können einige Pferde finden, die um ein offenes Feld tänzeln und glücklich weg treten.
  4. Ohrbewegung
    – Sie können erkennen, was Ihr Pferd fühlt, wenn Sie auf die Ohren schauen. Experten sagen, wenn die Ohren nach vorne zeigen, sind sie wachsam. Wenn sie rückwärts fixiert sind, hören sie etwas hinter sich. Wenn andererseits die Ohren schnell schnippen, ist dies ein erhöhter Angstzustand. Ihr Pferd kann von einer bestimmten Situation überfordert sein. 

Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen möchten, können Sie dies untertun rundumspfersd@freenet.de. Sie können uns auch auf unserer Website unter https://rund-ums-pferd.net/ erreichen

Rund Ums Pferd: Wie man ein Pferd

pflegt Pferde gibt es schon seit Millionen von Jahren. Nach ersten Aufzeichnungen stammten sie zunächst aus Nordamerika. Von dort aus verbreiteten sie sich auf der ganzen Welt in Gebiete wie Europa und Asien. In dieser Zeit wurden sie hauptsächlich für Milch und Fleisch verwendet. Die Welt entwickelte sich bald und die Menschen verbanden sich mit diesen majestätischen Tieren. Sie waren domestiziert und halfen Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten. 

Hier bei Rund Ums Pferd sind wir stolz darauf, alles über Pferde zu wissen. Unsere Website bietet Blogs und Artikel über die Pflege dieser großartigen Tiere. Wir bieten auch Gesundheitstipps, Produkttests und mehr. Wenn Sie jemals Hilfe bei der Pflege Ihres Pferdes benötigen, sind wir die richtigen Ansprechpartner. 

Pferde sind heute ein Transportmittel. Sie helfen auch bei der Landarbeit und beim schweren Heben. Es gibt auch Zuchtprogramme, die sie für Rennveranstaltungen aufziehen. Egal welche Aufgabe ihnen übertragen wird, sie müssen erledigt werden. Schauen Sie sich die Grundlagen zur Pflege eines Pferdes an: 

  1. Füttern Sie es mit gutem Futter
    – Pferde sind starke und muskulöse Tiere. Sie brauchen die richtige Ernährung, um gesund zu sein. Wenn sich Ihre Ställe in Grasflächen befinden, kann dies als Nahrung dienen. Wenn es jedoch nicht viel Gras gibt, können Sie sie mit Heu füttern. Das durchschnittliche 1000-Pfund-Pferd muss täglich mindestens 10-20 Pfund Heu und Gras essen. Achten Sie darauf, Ihr Pferd zu überwachen, auch wenn es auf dem Feld weidet. Übermäßiges Essen kann zu Fettleibigkeit führen. 
  2. ihre Eimer und Schlafbereiche
    Reinigen Sie- Neben gutem Futter benötigen Pferde auch sauberes Wasser. Sie müssen ihre Eimer regelmäßig wechseln und mindestens zweimal täglich reinigen. In Bezug auf die Schlafbereiche müssen die Ställe auch ordentlich sein. Entfernen Sie überschüssiges Heu und stellen Sie sicher, dass genügend Platz zum Ausruhen vorhanden ist.
  3. Entfernen Sie Gülle und andere schmutzige
    Gegenstände – Pferde werden normalerweise beim Weiden kotfrei. Aber sie tun dies auch im Stall, wenn sie sich ausruhen. Überprüfen Sie ihre Bereiche mindestens zweimal täglich, um Mist- und Urinflecken zu entfernen. Ein schmutziger Stall kann dazu führen, dass sie schlecht riechen, ganz zu schweigen von gesundheitlichen Problemen.
  4. Überprüfen Sie die Hufe täglich
    – Pferde sind in der Regel wartungsarm. Eines der wichtigsten Dinge, die Sie überprüfen müssen, sind ihre Hufe. Ihre Zehen müssen beschnitten und gereinigt werden. Dieser Vorgang wird als „Beschlagen“ der Hufe bezeichnet. Wenn Sienicht regelmäßig beschlagen ihre Füße, kann dies zu Schmerzen und Lahmheit führen.
  5. Saisonal
    vorbereiten – Je nachdem, wo Sie wohnen, sollten Sie Ihre Pferde auf das Wetter vorbereiten. In tropischen Ländern ziehen Pferde Fliegen, Zecken und andere Schädlinge an. Im Winter können sie empfindlich gegen Kälte sein. Stellen Sie sicher, dass die Ställe warm sind und versorgen Sie Ihre Pferde mit Decken. Diese Decken müssen täglich gewaschen und ausgetauscht werden, um die Bildung von Bakterien zu vermeiden.
  6. Gib ihnen Bewegung
    – Pferde sind sportliche Tiere. Sie müssen rennen und ihre Beine strecken. Wenn Sie einen eingezäunten Bereich haben, können Sie diese frei herumlaufen lassen. Sie können sie auch reiten oder auf einem langenlaufen Zügel. Eingepferchte Pferde haben Probleme, mit anderen sozial zu sein. Bewegungsmangel kann zu Fettleibigkeit und verschiedenen Gesundheitsproblemen führen.
  7. Bereiten Sie eine Routine vor
    – Pferde sind sehr klug. Sie wissen, wann sie mit Mahlzeiten und Spaziergängen rechnen müssen. Halten Sie eine feste Routine und lassen Sie sie sich daran gewöhnen. Dies kann Ihrem Pferd auch helfen, eine bessere Bindung zu Ihnen aufzubauen. Eine Routine wird ihre Gesundheit und Beziehung zu ihren Besitzern verbessern.
  8. Regelmäßige Gesundheitskontrollen durchführen lassen
    – Lassen Sie Ihr Pferd mindestens ein- bis zweimal im Jahr untersuchen. Diese Kontrollen umfassen Zahngesundheit und Fußwachstum. Ihr Körper, insbesondere ihr Rücken, sollte ebenfalls überprüft werden. Wenn Sie etwas Ungewöhnliches an Ihrem Pferd bemerken, lassen Sie es untersuchen. Tierärzte geben Ihnen Ratschläge und Medikamente, um Ihnen zu helfen.
  9. Holen Sie sich die richtige Ausrüstung
    – Die Ausrüstung Ihres Pferdes hängt davon ab, was Sie damit machen möchten. Wenn Sie auf Ihrem Pferd reiten möchten, kaufen Sie die Grundausstattung. Dazu gehören Sättel, Zäume, Gurte, Steigbügel und mehr. Diese Artikel sind nicht nur für den Stil. Sie bieten Komfort für Sie und Schutz für Ihr Pferd.
  10. sie gut
    Pflegen Sie- Die Hauptelemente bei der Pflege Ihres Pferdes liegen in ihren Füßen und ihrem Körper. Sie müssen ihre Hufe regelmäßig reinigen, indem Sie Schmutz und Steine ​​wegpicken. Eine große Bürste sollte verwendet werden, um ihren Körper und Schwanz zu bürsten. Die Augen, Ohren und Nasenlöcher werden sorgfältig mit speziellen Tüchern gereinigt. Es ist ideal, Ihr Pferd einmal am Tag zu bürsten und zu reinigen. 

Was Sie über Pferde wissen müssen

  1. Sie sind riesig und stark
    – Auf den ersten Blick werden Sie vielleicht überrascht sein, wie groß erwachsene Pferde sind. Es gibt verschiedene Rassen und Größen, aber das durchschnittliche Gewicht liegt bei 800-1.300 Pfund. Dies kann das Äquivalent von 5-8 Menschen sein. Sie sind auch satte 1,4-2 Meter hoch. Sie haben dünne Beine, lassen sich aber nicht täuschen. Diese Beine können über 2.000 Pfund Druck ausüben. Sie können auch das 3-4-fache ihres Gewichts ziehen oder tragen!
  2. Jedes Pferd hat eine andere Persönlichkeit
    – Genau wie Menschen haben Pferde ihre Persönlichkeit. Einige können hartnäckig und schlau sein, während andere sanft und sozial sind. Es kann zunächst schwierig sein, ihre Eigenschaften zu bestimmen, aber je mehr Zeit Sie mit ihnen verbringen, desto mehr lernen Sie ihre Persönlichkeit kennen. Lernen Sie ihre Vorlieben und Abneigungen sowie ihre Lieblingsbeschäftigungen kennen.
  3. Sie sind sehr klug
    – Menschen unterschätzen die Intelligenz von Pferden. In Wirklichkeit können sie so schnell lernen wie ein Mensch. Diese erstaunliche Eigenschaft ermöglicht es ihnen, zahm und neugierig zu sein. Sie können eine tiefe Beziehung zu Ihrem Pferd aufbauen und ihm neue Dinge beibringen. Einige Leute bringen ihrem Pferd bei, Tricks zu machen oder sogar Shows durchzuführen.
  4. Sie erkennen Menschen und Dinge, die sie mögen
    – Je mehr Zeit Sie mit einem Pferd verbringen, desto mehr erinnern sie sich an Sie. Sie können Ihr Aussehen und Ihren Geruch identifizieren. Einige Pferde handeln sogar schlau, bis sie dich kennenlernen. Ihre wahren Persönlichkeiten kommen zum Vorschein, wenn sie sich in Ihrer Nähe wohl fühlen. Sie haben auch ein gutes Gedächtnisgefühl, genau wie Elefanten. Pferde erinnern sich an ihre Lieblingsmenschen
  5. Pferde haben empfindliche Mägen
    – Sie müssen darauf achten, was Ihr treues Ross konsumiert. Pferde sind Pflanzenfresser und fressen daher nur Pflanzen und Gras. Wenn sie etwas essen, das sie nicht essen sollen, kann dies ihren Magen verärgern und gesundheitliche Probleme verursachen. Stellen Sie sicher, dass sie Zugang zu bestem Gras und Heu haben.
  6. Sie bevorzugen es, in Gruppen zu sein
    – Pferde sind von Natur aus soziale Wesen. In freier Wildbahn bevorzugen sie Herden, die von einem Hengst geführt werden. Domestizierte Pferde lieben es immer noch, mit anderen in Kontakt zu treten. Sie können Verbindungen zu anderen Pferden, Nutztieren und Menschen knüpfen.
  7. Es gibt eine soziale Hierarchie
    – Da Pferde es vorziehen, in Gruppen oder Herden zu sein, gibt es eine Struktur für diese Gruppe. In freier Wildbahn werden Herden vom Alpha geführt. Dies ist typischerweise der größte und stärkste Hengst. Der Rest der Hierarchie geht je nach Größe und Stärke weiter. Alle Pferde schützen die Stuten und die jungen Fohlen. Dieses Konzept kann auf den Menschen und seine Beziehung zu Pferden angewendet werden. Als Eigentümer ist es wichtig, Beziehungen zu ihnen aufzubauen. Sie müssen klarstellen, dass Sie das Alpha sind.
  8. Pferde sind sportlich
    – Alle Pferde sind unglaublich stark und sportlich. Allerdings zeigen nicht alle von ihnen es. Es hängt von ihrer Persönlichkeit ab und wie sehr sie dir vertrauen. Sie können sehr schnell laufen und hart treten, als gäbe es kein Morgen. Stellen Sie sicher, dass sich Ihr Pferd gut benimmt und regelmäßig trainiert. Es liegt in ihrer Natur, aktiv zu sein, also erlauben Sie ihnen, dies zu tun.
  9. Sie können erstaunlich gut Körpersprache lesen
    – Pferde sind unglaublich schlau. Sie können anhand ihrer Sinne erkennen, ob sie sicher oder in Gefahr sind. Sie können auch Ihre Stimmung lernen, sobald sie Sie sehen. In beängstigenden und gefährlichen Situationen müssen Sie ruhig bleiben. Ihre nervösen Nerven können Ihr Pferd beeinträchtigen. Sie werden entsprechend handeln, je nachdem, wie Sie reagieren.
  10. Sie sehen die Dinge anders
    – Wenn Sie genau hinschauen, sind die Augen eines Pferdes anders geformt. Ihre Augen sehen aus wie kleine Schlitze. Diese werden größer, wenn es dunkel wird und wenn sie Angst haben oder neugierig sind. Ein Pferd hat einen langen Hals, so dass es sich in jedem Winkel drehen kann. Sie können Dinge vor sich, an den Seiten und sogar hinter ihnen sehen. Ihre periphere Sicht ist außergewöhnlich. Wenn sie sich bedroht fühlen, können sie sofort weglaufen. 

Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen möchten, können Sie dies untertun rundumspfersd@freenet.de. Sie können uns auch auf unserer Website unter https://rund-ums-pferd.net/ erreichen. Unser Hauptsitz befindet sich in Rosesanacker 1, 74722 Buchen. Wir freuen uns darauf, Sie bei all Ihren pferdebezogenen Bedürfnissen zu unterstützen! 

Rund Ums Pferd: Häufige gesundheitliche Bedenken von Pferden

Bei der Pflege eines Pferdes müssen Sie auf dessen Gesundheit achten. Pferde sind wie Menschen und andere Tiere anfällig für Krankheiten. Wenn Sie sich nicht um sie kümmern, leidet ihre Gesundheit. Achten Sie darauf, Ihr Pferd zu beobachten und seine körperlichen Eigenschaften zu überprüfen. Pferde zeigen keine Schmerzen wie Menschen. Sie müssen ihr Verhalten überprüfen.

Hier bei Rund Ums Pferd bieten wir Blogs und andere Informationen zur Pferdegesundheit an. Sie können auf diesen Blog verweisen, wenn Sie Bedenken haben. Wenn Sie Fragen haben, können diese auch von unserem Team oder anderen Lesern beantwortet werden.Sie einen Blick auf einige der häufigsten gesundheitlichen, die bei Pferden auftreten können:Pferden

  1. WerfenProblemeKolikKolik
    – Ähnlich wie beim Menschen kann beidiagnostiziert werden. Dies ist eine gefährliche Krankheit, da sie starke Magenschmerzen verursacht. Pferde zeigen normalerweise keine Belastung, wenn sie Schmerzen haben, aber Koliken können dazu führen, dass sie verprügeln und sogar auf dem Boden rollen. Es ist wichtig, sie aktiv und in Bewegung zu halten, um Darmkrämpfe zu vermeiden. Tierärzte geben normalerweise Banaminschüsse oder planen sie für die Operation.
  2. Allergien
    – Pferde sind von Natur aus der Natur und den Elementen ausgesetzt. Bestimmte Pferde sind allergisch gegen Staub und Insektenstiche. Sie müssen aufmerksam sein und auf die Zeichen achten. Wenn Ihr Pferd weiterhin versucht, bestimmte Körperteile zu kratzen, untersuchen Sie die Haut. Wenn sie häufig zu niesen oder zu schnauben beginnen, konsultieren Sie einen Arzt. Wenn die Allergien nicht behandelt werden, kann dies zu Hautreizungen oder Lungenerkrankungen führen.
  3. LaminitisSchwäche
    – Dieeines Pferdes liegt in seinen Hufen. Das Weichgewebe unter der Hufwand kann aus verschiedenen Gründen anschwellen. Wenn Ihr Pferd zu viel Getreide frisst oder ein Fußtrauma erleidet, kann es eine Laminitis entwickeln. Ähnlich wie bei eingewachsenen Nägeln eines Menschen kommt die Laminitis normalerweise zurück. Achten Sie darauf, regelmäßigzu beschlagen ihre Hufeund ihnen gutes Essen zu geben.
  4. Schlammfieber
    – Während des Frühlings und der Regenzeit sind die Weiden feucht. Wenn Pferde feuchtes und schlammiges Gras weiden lassen, können sie Schlammfieber entwickeln. Dies ist eine Form der Dermatitis, bei der sie Hautinfektionen bekommen. Schlamm ist schmutzig und wässrig, wenn er nass ist. Die Bakterien können in die Hufe oder Unterschenkel Ihres Pferdes eindringen. Deshalb ist es wichtig, die Füße täglich zu reinigen. Schlammfieber kann behandelt werden, indem man sich die Beine wäscht und ihnen Antibiotika gibt.
  5. Soor
    – Eine weitere der mit Hufen verbundenen Krankheiten ist die Soor. Sie können dieses Problem leicht identifizieren. Alles, was Sie tun müssen, ist nach einem üblen Geruch Ausschau zu halten. Soor kann behandelt werden, indem Sie jeden Tag die Hufe Ihres Pferdes reinigen und beschlagen. Unbehandelt kann es zu Infektionen und Schmerzen kommen.
  6. Würmer
    – Wie andere Tiere können Pferde Würmer bekommen. Wenn Ihr Pferd mit anderen Tieren auf Feldern weidet, kann es diese Parasiten fangen. Achten Sie auf Gewichtsverlust und Energiemangel. Sie können alle drei Monate Entwurmungspillen verabreichen, um diese Parasiten abzutöten. Lassen Sie Ihr Tier von einem Tierarzt untersuchen, um den Parasiten zu identifizieren. 
  7. Rückenprobleme
    – Obwohl Pferde stark sind und mehr als das Dreifache ihres Gewichts tragen können, können sie dennoch Rückenprobleme haben. Dies wird normalerweise durch Sättel verursacht, die nicht richtig passen. Wenn Ihr Pferd jedoch fällt oder stolpert, kann es Muskeln ziehen und Schmerzen verursachen. Diese Krankheit kann die Wirbelsäule betreffen. Wenn Sie sich Sorgen um den Rücken Ihres Pferdes machen, bringen Sie es zu einem Tierarzt. Möglicherweise ist eine Röntgenaufnahme oder Therapie erforderlich, um dieses Problem zu beheben.
  8. Sommerjuckreiz
    – Pferde haben die Angewohnheit, Fliegen zu beißen oder zu lecken. Dies geschieht normalerweise im Sommer oder bei feuchtem Wetter. Diese Insekten können juckende Bisse und Hautausschläge verursachen. Infolgedessen kratzt und leckt Ihr Pferd diese Bereiche und verursacht Wunden. Sie können dieses Problem verhindern, indem Sie Fliegen- und Insektenschutzmittel verwenden. Es gibt auch spezielle Sommerblätter, die Sie verwenden können, wenn Ihr Pferd im Freien ist.
  9. Magengeschwür
    – Wenn Ihr Pferd Stress oder Trauma ausgesetzt ist, kann es ein Magengeschwür verursachen. Dies betrifft ihren Magen aufgrund der Erosionen in bestimmten Darmauskleidungen. Achten Sie auf Appetitlosigkeit und Lethargie. Lassen Sie Ihr Pferd von einem Tierarzt behandeln und verabreichen Sie die erforderlichen Medikamente. Stellen Sie als Besitzer sicher, dass Ihr Pferd keinem Stress ausgesetzt ist.
  10.  Desmitis
    – Pferde sind unglaublich stark und sportlich. Wenn sich Ihr Pferd jedoch schwach und faul verhält, kann es zu Desmitis kommen. Dies wird durch die Belastung der Bänder und Muskeln verursacht. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Pferd schüchtern und weniger aktiv als gewöhnlich ist, lassen Sie es sich von einem Tierarzt ansehen. 

Pferderassen und -größen

Es gibt mehr als 40 Pferderassen, die sich in Größe, Form und Farbe unterscheiden. Fast alle Länder haben Pferde, mit Ausnahme von Orten wie der Antarktis. Sie können in der extremen Kälte nicht überleben. Pferde wiegen durchschnittlich 120 – 2.200 Pfund und variieren in Rasse und Größe. Schauen Sie sich einige Pferderassen auf der ganzen Welt an: 

  1. Araber (60 Zoll groß, 1.000 Pfund) 
  2. American Quarter Horse (60 Zoll groß, 1.200 Pfund) 
  3. Vollblut (68 Zoll, 1.300 Pfund) 
  4. Warmblüter (68 Zoll, 1.450 Pfund)
  5. Morgan (60) Zoll, 1.100 Pfund)
  6. Appaloosa (60 Zoll, 1.200 Pfund) 
  7. Ponys (55 Zoll, 500 Pfund) 

Gewohnheiten und Ernährung eines Pferdes

Pferde sind Pflanzenfresser. Sie lieben es, an Gras und Heu zu knabbern. Manchmal essen sie auch Hafer und Gerste, wenn sie domestiziert sind. Einige Besitzer ziehen es vor, ihre Pferde mit Salz- oder Mineralblöcken zu füttern. Dies wird dazu beitragen, die Ernährung zu ergänzen, die sie aus langweiligen Lebensmitteln erhalten. Das Stereotyp der Fütterung von Zuckerwürfeln für Pferde wird normalerweise nicht praktiziert. Es wird von Besuchern und anderen besonderen Anlässen als Belohnung gegeben. 

In Bezug auf Gewohnheitspraktiken sind Pferde äußerst sozial. In freier Wildbahn sind sie natürlich Mitglied großer Herden. Domestizierte Pferde bevorzugen es, mit anderen Tieren oder Menschen zusammen zu sein. Sie werden vielleicht bemerken, dass Ihr Pferd zuerst schüchtern oder schlau ist, aber Sie können ihr Vertrauen gewinnen. Pferde haben wie Menschen ihre Persönlichkeit. Sie werden das Glück haben herauszufinden, was es ist, wenn Ihr Pferd Ihnen vertraut und Sie liebt. 

Ein Pferd auswählen und kaufen

Wenn Sie auf einem Bauernhof leben und ein Pferd kaufen möchten, sollten Sie sich überlegen, was Sie zuerst wissen müssen. Die Auswahl und der Kauf eines Pferdes aus irgendeinem Grund ist wichtig. Sie müssen sicherstellen, dass Sie in der Lage sind, sich um sie zu kümmern. Schauen Sie sich einige Dinge an, an die Sie sich beim Kauf eines Pferdes erinnern sollten: 

  1. Überprüfen Sie deren Geschichte
    – Glauben Sie nicht alles, was der Verkäufer sagt. Fragen Sie nach offiziellen Dokumenten und Aufzeichnungen. Stellen Sie sicher, dass alle Veterinärakten klar sind und keine zugrunde liegenden Probleme vorliegen. Einige Verkäufer täuschen die Leute, um die Pferde loszuwerden. Seien Sie fleißig bei der Erfassung der erforderlichen Daten.
  2. Bringen Sie jemanden mit, der Erfahrung hat
    – Wenn Sie zum ersten Mal ein Pferd kaufen, ziehen Sie einen erfahrenen Experten hinzu. Sie können wertvolle Informationen von einer vertrauenswürdigen Person erhalten. Holen Sie sich eine zweite Meinung und schätzen Sie ihren Rat. Diese Person kann Ihnen auch bei aggressiven Verkäufern helfen. Sei geduldig und warte auf die perfekte Zeit. Das Pferd, das Sie suchen, wird irgendwann vorbeikommen.
  3. Budget
    – Pferde kosten heutzutage zwischen 1.500 und 3.000 US-Dollar. Dies mag auf den ersten Blick billig sein, aber die Kosten fangen erst an. Berücksichtigen Sie vor dem Kauf eines Pferdes Ihr Einkommen und Ihr Budget. Abgesehen von den anfänglichen Anschaffungskosten müssen Sie andere Kosten tragen. Einige davon umfassen Lebensmittel, Unterkunft, Tierarztrechnungen, Versicherungen, Ausrüstung und mehr.
  4. Betrachten Sie verschiedene Rassen
    – Wählen Sie eine Rasse, die Ihrer Meinung nach zu Ihnen und Ihrem Zuhause passt. Unterschiedliche Rassen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Persönlichkeiten. Einige Pferde sind leiser und sanfter. Andere sind temperamentvoll und ausgelassen. Wissen Sie, was Sie wollen und machen Sie die notwendigen Nachforschungen. Dies ist erforderlich, damit Sie die perfekte Entscheidung treffen können.
  5. Alter gegen Erfahrung
    – Die meisten Käufer möchten junge und aktive Pferde bekommen. Diese Entscheidung hängt vom Besitzer des Pferdes ab. In Wirklichkeit können ältere Pferde auch die perfekte Option für Sie sein. Nur weil sie alt sind, heißt das nicht, dass sie schwach sind. Pferde können bei richtiger Pflege und Wartung bis zu 30 Jahre oder länger leben. Erweitern Sie Ihre Möglichkeiten und wählen Sie Ihr perfektes Pferd, unabhängig von Alter und Erfahrung. 

Über Rund Ums Pferd

Rund Ums Pferd ist eine deutsche Website, die sich auf alles spezialisiert hat, was mit Pferden zu tun hat. Es gibt viele dieser majestätischen Kreaturen in Deutschland, Europa und im Rest der Welt. Wir sind bestrebt, Ihnen genaue Informationen zur Pflege Ihres Pferdes zur Verfügung zu stellen. Schauen Sie sich die folgenden Dienstleistungen und Informationen an, die wir anbieten: 

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Rund Ums Pferd: Alles über Reiten

erstmals angenommen, dass Menschenreiten Pferde Vor 5.500 Jahren wurde. Sie wurden zuerst in den Ebenen des Nahen Ostens domestiziert. Von da an war die Verwendung von Pferden für Milch und Transport weit verbreitet. Wenn Sie zum ersten Mal reiten, müssen Sie einige grundlegende Dinge lernen. Schauen Sie sich einige Tipps zum Reiten an: 

  1. Begrüßen Sie Ihr Pferd
    – Bevor Sie überhaupt auf das Feld gehen, gehen Sie zu Ihrem Pferd und begrüßen Sie es. Stellen Sie sicher, dass Sie sich Ihrem Pferd nähern, wo es Sie sehen kann. Gehen Sie vorsichtig auf Sie zu und sagen Sie Hallo. Streichle ihren Kopf und Körper. Lassen Sie ihn wissen, dass Sie sich auf den Aufstieg vorbereiten. Dies verhindert die Angst Ihres Pferdes.
  2. Schnelle und sorgfältige
    Montage – Bei der Montage empfiehlt es sich, den Kopf Ihres Pferdes zu halten. Setzen Sie einen Fuß auf den Steigbügel und heben Sie sich an. Schwingen Sie Ihren anderen Fuß über und setzen Sie sich richtig. Legen Sie während der Montage nicht zu viel Gewicht auf den Rücken Ihres Pferdes. Dies kann Schmerzen verursachen.
  3. Sitzen Sie gerade
    – Sobald Sie auf dem Pferd sitzen, sitzen Sie still und gerade. Behalten Sie eine gute Haltung bei. Dies wird Ihnen helfen, besser zu sehen und eine gute Balance zu finden. Es wird auch Rückenschmerzen vermeiden.
  4. Entspannen Sie sich
    – Pferde sind sehr intelligent. Sie können erkennen, wann Sie Angst haben. Atme tief ein und bleib ruhig. Wie Sie reagieren, bestimmt auch das Verhalten Ihres Pferdes. Halten Sie das Gleichgewicht, damit auch Ihr Pferd Sie tragen kann.
  5. Seien Sie sanft
    – Seien Sie vorsichtig, wenn Sie an den Zügeln ziehen. Einige Pferde ärgern sich, wenn Menschen zu stark ziehen. Infolgedessen können Sie von seinem Rücken abgehoben werden. Nehmen Sie es langsam und führen Sie Ihr Pferd sanft.
  6. Beobachten Sie, wohin Sie gehen
    – Lassen Sie sich beim Fahren nicht ablenken. Auch wenn die Landschaft ein Blickfang sein könnte, müssen Sie aufpassen, wohin Sie gehen. Ihr Pferd wird nicht anhalten, wenn Sie nicht an den Zügeln ziehen. Dies hilft, unerwünschte Unfälle zu vermeiden.
  7. Tragen Sie die richtige Ausrüstung
    – Tragen Sie die richtige Ausrüstung für Sicherheit und Komfort. Dazu gehören ein Helm und gute Reitschuhe. Es ist am besten, Hosen und langärmelige Hemden für die Hitze zu tragen. Vermeiden Sie es, lose Gegenstände wie Schals oder Accessoires zu tragen, die sich an den Zügeln oder anderen Elementen verfangen können.
  8. Bewegen Sie sich mit Ihrem Pferd
    – Wenn Sie mit Ihrem Pferd laufen oder laufen, achten Sie darauf, das Gleichgewicht zu halten. Bewegen Sie Ihren Körper genauso wie Ihr Pferd. Dies wird dazu beitragen, Ihr Gleichgewicht zu verbessern. Es wird auch Ihrem Pferd helfen, Sie besser zu tragen.
  9. Richtig demontieren
    – Das Demontieren ist genauso wichtig wie das Montieren. Wenn möglich, lassen Sie Ihr Pferd von jemandem ruhig halten, während Sie vorsichtig aussteigen.

DIE DRESSUR – IHRE BEDEUTUNG HEUTE MAL ANDERS

Jetzt sind wir doch mal ehrlich. Wenn wir an die Dressurreiterei denken, an gut trainierte und gymnastizierte Pferde, an die Harmonie zwischen Pferd und Reiter, träumen wir da nicht von dem Tanz zweier Seelen, der Tanz der Seele des Menschen mit der Seele des Pferdes – schwebend über das mit Liebe zum Detail geschmückte Parkett?

In etwa so:

Wir wollten ehrlich bleiben. Das ist keine Dressur! Das ist missbräuchliches Reiten. Das ist unharmonisches Reiten. Hier wird mit physischer Gewalt am Pferd und Zwang geritten. Das einzige, was das hier nicht ist, ist Dressur.

WAS BEDEUTET DRESSUR ALLGEMEIN?

Das Wort Dressur (dresser) stammt ursprünglich aus dem Französischen und bedeutet abrichten, drillen, dressieren. Genauer gesagt: Abrichten von Tieren, besonders von Pferden und Hunden; das allmähliche Erlernen von Verhaltensweisen bei Tieren unter Anleitung eines Dresseurs (Trainers).

Dieses Bild hier sollte es ganz gut treffen:

Ist dieses Bild nicht wunderschön? Die Reiterin möchte uns damit sicherlich signalisieren, dass sie sich mit ihrem Pferd unendlich verbunden fühlt – fast wie mit ihrem Ehemann. Verheiratet, sich respektierend, in Harmonie ihres Weges tanzend den Lebensabschnitt genießend. Beeindruckend. Man kann es verstehen. Das Pferd muss nicht sehen, wohin es läuft, es reicht, wenn es der Dresseur kann.

WAS BEDEUTET DRESSUR IN BEZUG AUF DIE REITEREI?

Zitat :

„DRESSUR

DIE REIT-KÜNSTLER

Wenn Pferd und Reiter scheinbar zu einem Lebewesen verschmelzen und sich wie ein eingespieltes Tanzpaar im Gleichklang über das Viereck bewegen – dann ist das höchste Ziel des Dressurreitens erreicht: Reitsport wird zu Reitkunst. 

Ziel jeder reiterlichen Ausbildung ist die Harmonie von Reiter und Pferd. Dressurreiten ist mehr als das Absolvieren und Präsentieren von Lektionen und Figuren. Diese Übungen zielen darauf, das Pferd gymnastisch auszubilden und es zu erziehen. Mit Hilfe der Dressur erreicht der Reiter, dass sein Pferd gehorsam auf seine sensibel eingesetzten Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen reagiert. Ein gut gerittenes Pferd ist die beste Voraussetzung für Sicherheit im Pferdesport. Dressurreiten erhöht zudem die Leistungsfähigkeit des Pferdes. Im besten Sinne dient es der Gesunderhaltung des Pferdes, denn durch das Training werden die Kräfte des Pferdes gestärkt und seine Glieder gelenkig gemacht.“

Achtung! Das ist der Seite der FN zu entnehmen. Und zwar hier: Dressur – die Reitkunst. Das sagt die FN dazu.

Wir wiederholen: … dass sein Pferd gehorsam auf seine sensibel eingesetzten Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen reagiert.

Zügelhilfen in etwa wie dieses Bild hier zeigt:

Gehorsam wird dieses Pferd hier allemal sein. Es kaut auch zufrieden ab und bildet den gewünschten Schaum, sodass wir resultieren können, dass es fleißig mit den Bauchmuskeln arbeitet, gut über den Rücken geht und schlussendlich gut geritten und gymnastiziert wird.

Weiter wiederholen wir:

… denn durch das Training werden die Kräfte des Pferdes gestärkt und seine Glieder gelenkig gemacht.

In etwa so:

Stumpfe und tote Augen sind ein deutliches Anzeichen dafür, dass das Pferd sein Vertrauen und seine Beziehung zu seinem Reiter bzw. Menschen gekündigt hat. Wobei wir nicht vergessen dürfen, wie wichtig die Dressur für die Gesunderhaltung des Pferdes ist. Auch wenn die Augen sterben, die gymnastizierende Gesunderhaltung ist wichtiger.

Man könnte nun noch Tausende von derartigen Bildern ergänzen, aber eines ist klar: Gesunderhaltung, Gymnastizierung, Reitsport und vor allem die Reitkunst sollte sich mit keinem einzigen dieser gezeigten Bilder identifizieren können. Diese Bilder zeigen unglückliche, unter zugefügten Schmerzen und Zwang gerittene Pferde. Mit Sicherheit gibt es viele Momentaufnahmen. Aber sind wir wieder ehrlich zueinander: es gibt viel zu viele dieser Momentaufnahmen!

Wir müssen sensibel bleiben für das, was wir sehen (wollen). Es darf nicht romantisiert und zur Gewohnheit werden. Das Internet ist voll von Bildern und Videos, die angeblich der Dressur des Pferdes zugeordnet werden sollen.

Vieles davon ist weit entfernt von der Dressur im Sinne des Pferdes – sehr weit davon entfernt. Es ist richtig, die Dressur des Pferdes ist die Basis für jegliche reiterliche Nutzung. Die Dressur macht es möglich, dass das Pferd durch das Reiten keine gesundheitlichen Schäden davon trägt. Aber es gibt nicht nur die körperliche Gewalt am Pferd. Es gibt auch die Psychische. Und die Ungeduld des Menschen ist der erste Schritt dahin.

DIE ROLLKUR BEGANN MIT ANKY VAN GRUNSVEN

Viele nehmen an, dass die missbräuchliche Trainingsmethode am Lebewesen Pferd durch Rollkur / Hyperflexion mit Anky van Grunsven und ihrem Trainer sowie Ehemann Sjef Janssen begann.

Ganz so ist es aber nicht.

Vor Anky und Sjef gab es noch Isabell und Nicole.

Bereits 1995 in Aachen nutzten sowohl Isabell Werth als auch Nicole Uphoff die Hyperflexion, um ihre Pferde gefügig zu machen. Beider Trainer zum damaligen Zeitpunkt war Uwe Schulten-Baumer.  Schulten-Baumer wird im Zusammenhang mit der Ausbildung Rembrandts teilweise als Erfinder der Rollkur genannt.

Nun, selbst wenn Anky und Sjef die Erfinder der Rollkur-Trainingsmethode sind, so waren es doch Isabell Werth und Nicole Uphoff, die diese umstrittene Trainingsmethode der Welt vorstellten.

In der Tat, wenn man sich älteres Bildmaterial von Anky van Grunsven anschaut und zwar aus der Zeit, als das Anwenden der Rollkur bei Zuschauern erstmals eine schockierende Erregung auslöste, dann sieht ihre Trainingsmethode (Hyperflexion) der von Isabell Werth gezeigten aus dem Jahre 1995 in Aachen auf ihrem Gigolo sehr ähnlich.

Dennoch war es 1995 nicht das erste Mal, dass man die Anwendung von Rollkur / Hyperflexion gesehen hat, es ist lediglich das erste bzw. älteste Video, auf welches man öffentlich Zugriff hat.

Gehen wir nochmal 5 Jahre weiter zurück:

Dressur-Richterin und Trainerin Anne Gribbons sagt, dass sie die Technik (Rollkur) zum ersten Mal bei den Weltreiterspielen 1990 in Stockholm gesehen hat. „Es wurde von Nicole Uphoff bei ihrem Pferd Rembrandt im Warm-Up eingesetzt“, sagt Anne, die in Spitzenpositionen in den USA und im Ausland amtierte und antrat.

NICOLE UPHOFF UND DIE ROLLKUR

Nicole Uphoff hat sich zwar aus dem Sport zurückgezogen, doch Isabell Werth setzt diese hässliche Trainingsmethode fort.

Ein jedes Mal, wenn Isabell Werths Erfolge angepriesen und hochgelobt werden, sollte man sich die ein oder anderen Fakten nochmals zu Gemüte führen.

ISABELL WERTHS DOPING-SKANDALE

Isabell Werth wurde bereits mehrfach erwischt, sich nicht an die Doping-Regeln gehalten zu haben.

Im Jahr 2009 wurde Isabell Werths Pferd Whisper positiv auf ein Medikament getestet, das zur Behandlung von Shivering-Syndromen, einer Substanz, die verboten ist, verwendet wurde. Werth behauptete, dass Shivering absolut keinen Einfluss auf die Fähigkeit von Whisper hat, sich mit seinesgleich vermögenden Pferden zu messen. Aber man sollte dringend daran zweifeln, wenn man die Symptome von Shivering betrachtet:

  • Muskelzittern der Hinterhand, der Hinterbeine und des Schweifes
  • ein spastischer Gang, wenn das Pferd rückwertsgerichtet wird
  • Schwierigkeiten, auf 3 Beinen zu stehen
  • Muskelzucken
  • Museklathrophie
  • Kraftverlust
  • Gesichtszucken
  • Unruhezustand
  • etc.

Gesetz des Falles, Whisper leidet unter dem Shivering-Syndrom – sollte dieses Pferd sich tatsächlich dann mit anderen Pferden auf einem derart anspruchsvollen Niveau messen müssen? Moralisch gesehen, wissen wir die Antwort nur zu gut. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie per Klick auf diesen Link: Isabell Werth bedauert zutiefst, gedopt zu haben.

Natürlich war 2009 auch das Jahr, in dem das Deutsche Reiterteam wegen weit verbreiteter Dopingprobleme aufgelöst wurde.

2013 wurde Isabell Werth nach einer weiteren Doping-Relevanz mit ihrem Pferd El Santo suspendiert. Diesmal beschuldigte sie El Santos Stallnachbarn. Da scheint etwas faul zu sein. Wenn man denn weiß, dass die Substanz für den Wettbewerb illegal ist, warum sollten Sie Ihren Stall so sorglos managen, dass eine solche leichte Kreuzkontamination möglich ist? War das wirklich ein Zufall?

Man kann durchaus in Erwägungen ziehen, dass, wenn man in ethnisch und moralisch in der Lage ist, das Lebewesen Pferd durch Missbrauch und Gewalteinwirkung – nichts anderes ist Rollkur oder auch Hyperflexion genannt, zur Hochleistung zu zwingen, ist die Bereitschaft, gegen Doping-Regeln zu verstoßen, um sich den Sieg und Erfolg zu sichern, nicht von der Hand zu weisen.

Wenn Sie bereit sind, Rollkur zu verwenden, um um jeden Preis zu gewinnen, warum nicht auch Ihre Pferde dopen und hoffen, damit durchzukommen?

Schlussendlich ist es egal, wer den Rollkur-Missbrauch gestartet hat. Es stellt sich lediglich die Frage, wie beenden wir es endgültig. Und nein! Auch 10 Minuten sollten nicht erlaubt sein.

Wie sagte Philippe Karl so treffend:

“Es ist ja auch nicht erst nach 10 Minuten strafbar, wenn eine Frau vergewaltigt wird!”

Es reicht nicht, der FN oder FEI den Rücken zu kehren. Aber man kann diesen gequälten Pferden eine Stimme geben. Ein jeder kann es.

AUFSTELLUNG FÜR PFERDE – WAS IST DAS GENAU? EIN INTERVIEW MIT ANGELIKA HUTMACHER

Ich hatte die Möglichkeit, mit Angelika Hutmacher (50), Therapeutin für Pferd und Mensch, über ihren Beruf und damit verbundene Berufung, zu sprechen.

Ich kenne Angelika schon seit einiger Zeit und kann über sie persönlich sagen, dass es sich um eine angenehme, behutsame und ausgeglichene Persönlichkeit handelt. Angelika ist für mich ein Mensch, dem ich all meine Sorgen und all meine Probleme anvertrauen würde – seien es Probleme, die mich selbst, aber auch Probleme, die mein Pferd betreffen.

Für mich hat Angelika die Fähigkeit, Menschen aufzufangen, Menschen durch schwierige Lebensphasen zu begleiten, Trost und Halt zu spenden, Wege aufzuweisen und zuzuhören und dabei genau hinzuhören. Ihre feine Art, ihr sensibles Vorgehen, die Achtung, die sie wie selbstverständlich mitbringt, öffnen ihr auch die Wege, mit Pferden zu kommunizieren, zu arbeiten und sich zu verständigen, die für den ein oder anderen im ersten Moment nicht nachvollziehbar zu sein scheint.

Ich interessiere mich für Psychologie und deren Therapiemöglichkeiten, seit ich denken kann – Teile dieser Arbeit auf die Arbeit mit Pferden zu übertragen, das war für mich allerdings neu und war Anlass genug, mit Angelika genau über dieses Thema zu sprechen.

DAS INTERVIEW

Liebe Angelika, wir kennen uns nun seit einiger Zeit und nun fasse ich den Mut und stelle Dir Fragen zu Deiner Arbeit – vor allem zu Deiner psychologischen Arbeit mit Pferden, die als Ziel hat, Probleme zwischen Pferd und Mensch zu erklären und dadurch zu lösen. Bevor wir dies erkunden, finde ich es wichtig, ein wenig mehr über Dich zu erfahren.

Wie bist Du aufgewachsen, Angelika. Was in Deiner Kindheit hat Dich geprägt?

Angelika Hutmacher: „Hallo Alexandra, aufgewachsen bin ich in einem sehr beschaulichen Dorf in der Nähe von Baden-Baden. Weltoffen und durch die Rennbahn waren Pferde immer ein großes Thema. Selbst in unserem kleinen Dorf gab es einen großen Pferdestall mit 50 Pferden, unsere Nachbarn hatten neben Ziegen und Hühner auch Pferde und meine Großmutter verreiste regelmäßig mit mir in den Ferien auf einen Bauernhof in Hessen, wo auch neben der Rinderzucht viele Ponys und weitere Kleintiere lebten. Wie Du siehst, habe ich seit Kindheit an schon immer Kontakt zu Pferden. Ich selbst empfinde meine Kindheit als eingebettet in ein relativ friedliches Familienleben mit Tieren.“

Welche negativen Erlebnisse, liebe Angelika, waren jene, die sowohl Dich als Person als auch Deinen Lebensweg nachhaltig geprägt haben?

Angelika Hutmacher: „Schwere Einschnitte waren die Pflege und der Tod meiner Oma, als ich 14 Jahre alt war, der Wegzug in ein anderes Dorf, als ich 16 Jahre alt war und dann die Krebserkrankung. Dies hat sicher viel weiteres geprägt.“

Seit wann hast Du mit Pferden zu tun und besitzt Du selber eigene Pferde?

Das Leben auf dem Dorf ermöglichte mir, mit 5 Jahren mit dem Voltigieren zu beginnen und hatte dann mein erstes Pflegepferd. Ab meinem 12. Lebensjahr hatte ich kontinuierlich mit Pferden zu tun, bis ich 24 Jahre alt war. Durch meine schwierige erste Ehe, den damaligen Job und meine eigene Krebserkrankung mit 28 Jahren machte ich dann eine Pferdepause. Sobald mein Überleben gesichert war, kaufte ich mir mein erstes eigenes Pferd. Damals war ich 30 Jahre alt und ich fand meinen Seelengefährten Ramiro, ein PRE. Ramiro begleitete mich von meiner ausklingenden Krankheit durch viele Entwicklungsschritte. Aufgrund seiner körperlichen Probleme musste und konnte ich sehr viel auch mit der Aufstellungsarbeit in Heilschritten erleben. Leider verstarb mein Ramiro vor 2 Jahren an einer Kolik.

Bald gesellte sich zu meinem ersten Pferd ein zweites. Als ich dann meinen jetzigen 2. Mann mit eigenem Hof kennenlernte, ging es schwups auf 5 Pferde. Zwei Rentner aus schlechter Haltung habe ich übernommen, welche ich nach einigen Jahren habe einschläfern lassen müssen. Nun habe ich seit 3 Jahren 3 Pferde.

Das ist der Spanier Wallach Devendo, den ich vom Schlachter als Beistellpferd gekauft habe. Er kam aus derart schlechten Verhältnissen, die man sich nicht vorstellen kann und die man keiner Pferdeseele wünscht. So weit es ging, habe ich ihn wieder aufgepäppelt, er ist aber immer wieder schwer erkrankt. Ich bin mir sicher, ohne Homöopathie und meine Aufstellungsarbeit wäre er wohl heute nicht mehr am Leben. 9 Jahre ist er jetzt bei mir und manch wunderbaren Ausritt habe ich mit ihm erlebt.

Meinen Warmblut Wallach Calypso, ein Rappschecke, den habe ich als Wunschpferd für meine Tochter gekauft. Er ist jetzt seit 2 Jahren bei mir. Er steckt mitten in der Pubertät, ist oft frech und braucht viel Liebe und Beständigkeit, um sich einzulassen.

Und dann ist da noch mein Westfalen-Hengst Florian, den ich an seinem 3. Lebenstag gekauft habe und der bei mir aufgewachsen ist. Mittlerweile genieße ich mit ihm die akademische Ausbildung bei Marius Schneider. Florian ist und bleibt mein Traumpferd.

Wie bist Du zu Deiner Arbeit „Aufstellung für Pferde“ gekommen?

Aufstellungsarbeit war schon von Anfang meiner Naturheilpraxis vor 22 Jahren ein wichtiges Standbein. Für mich selbst war es ein wichtiger Heilschritt aus meiner Krebserkrankung. In meine Praxis kam die erste Aufstellung für Pferde eigentlich als Trauerablöseprozess. Eine junge Frau sollte ihr Pferd einschläfern lassen, weil es sehr schwer an Sommerekzem erkrankt war. Durch die Familienaufstellung mit ihr, gesundete ihr Pferd wider Erwarten in wenigen Wochen. Dadurch war mein Forscherinstinkt erwacht. In den nächsten Jahren ergaben sich viele Aufstellungen für alle möglichen Tiere. Besonders in dem Stall, in dem ich mit meinem ersten Pferd war, konnte ich über Jahre für viele Kurs- und Berittpferde aufstellen. Dadurch strukturierte sich meine Arbeit. Ich baute dies als zweites Praxisthema in meinem Leben auf, gab viele Kurse und Vorträge in diesem Bereich, bis der erste Film über meine Arbeit gedreht wurde und sich daraus mein Buch im Cadmos Verlag ergab: Ich will Dich verstehen – Familienaufstellung für Pferde.

Wie würdest Du in 2 – 3 Sätzen Deine Arbeit erklären?

Die Probleme der Pferde sind:

  • sie haben zuchtbedingt Schwierigkeiten, genetische Schwächen der Elterntiere
  • sie bringen Probleme und Traumatisierungen mit aus ihrer Geschichte, wie zum Beispiel Stress beim Ablösen ihrer Mutterstute, Kastrationsschwierigkeiten, Herdenprobleme und oder Futterprobleme als Jungpferd etc.
  • sie sind mit den Konflikten der Züchter, Vorbesitzer oder dem jetzigen Besitzer in mentaler Belastung

Wenn man versteht, wo das Problem liegt, kann man sinnvoll handeln. Durch die Aufstellungen kann dies sichtbar gemacht werden bzw. können Lösungsschritte gelebt werden. Meist helfen erst dann die medizinischen oder naturheilkundlichen Therapien überhaupt oder um so besser. Andere Maßnahmen, Stallwechsel, passendes Herdenmanagement, korrigierendes Training können dann gezielt umgesetzt werden.

Bist Du der Meinung, dass die Arbeit „Aufstellung für Pferde“ mindestens genau so gut für den entsprechenden Besitzer des Pferdes ist?

Das kommt darauf an. Es gibt schon des öfteren Schnittmengen mit dem Besitzer. Wenn Pferde viel Gewalt in der Vorgeschichte erlebt haben, kommen diese Tiere häufig auch zu Besitzern, die (manchmal auch unbewusst) viel Verständnis haben, weil sie ebenso in der Kindheit Gewalt erlebt haben. Dann macht Heilen die Aufstellung oft beide Parteien.

Bringt ein Pferd ein schweres Schicksal mit, dann braucht der Besitzer nicht unbedingt eine Aufstellung. Das ergibt sich dann meist mit der Realität der Geschichte.

Geht es dem Pferd nach der Aufsetllung deutlich besser, kommen aber die Besitzer meist auf Ideen, was sie mit einer Aufstellung auch in ihrem System lösen könnten. Dies kann von Beziehungswünschen über Kinderwünsche bis Coaching zu Berufungsideen sein.

Welche Kundengruppe spricht Deine Arbeit an? Hast Du es ausschließlich mit Problempferden zu tun?

Ja, ich habe es immer mit Problempferden zu tun. Meist sind es wirklich Pferde mit sehr großen seelischen oder körperlichen Schmerzen. Häufig bin ich die Endstation, wenn bereits alles probiert wurde. Dann suchen Menschen im Internet nach weiteren Lösungen und kommen zu mir. Durch den steigenden Bekanntheitsgrad, vor allem durch mein Buch, wird es etwas leichter. Jetzt gibt es auch mal Pferde, die „normaler“ krank sind.

Was war Dein größter Erfolg und gab es auch mal Fälle, bei denen die Arbeit keinen zufriedenstellenden Erfolg brachte?

Ich habe immer sehr viel schwierige Fälle. Immer gibt es für Mensch und Pferd eine tiefgreifende Veränderung. Ich glaube, durch meine umfangreiche Internetseite und mein hohes Gratisangebot kommen wirklich nur Menschen zu mir, die mit der Methode und meiner Idee etwas anfangen können. Daher hatte ich seit Jahren keine unzufriedenen Menschen mehr.

Zeigen sich Deine (Neu-)Kunden oft skeptisch, während die betroffenen Pferde eher neugierig und kooperativ darauf reagieren?

Nein. Die Hemmschwelle, sich mir und der Aufstellungsarbeit generell zu öffnen ist so hoch, dass die Menschen, die zu mir kommen, einfach nur unglaublich toll sind. Sie sind sehr offen, sehr herzlich, sehr interessiert und sehr dankbar. Dadurch liebe ich Aufstellungen für Pferde ganz besonders. Mit den Pferden an sich habe ich weniger zu tun, sehr häufig stelle ich für den Besitzer die Aufstellung am Telefon oder per Skype auf.

Nenne uns Stichworte, bei denen es Sinn macht, mit Dir in Kontakt zu treten und um Deine Dienstleistung zu bitten.

  • Sorgen für und um Dein Pferd
  • Ungeklärte Probleme seelischer und körperlicher Art
  • wenn niemand mehr eine Idee hat
  • wenn Mensch gerne wissen möchte, was das Pferd fühlt und braucht

Dann ist die Austellungsarbeit eine tolle Sache, sich in sein Pferd und dessen Probleme einfühlen zu können. Die Methode bietet aber auch im Alltag, viele Möglichkeiten auszuprobieren, was für das Individuum Pferd passt und gut ist. All dies erkläre ich in meinem Buch umfassend.

Liebe Angelika, ich möchte Dir von Herzen für dieses nette und informative Interview danken und auch auf diesem Wege sagen, und das nicht nur als Mensch, sondern auch als Pferdebesitzer, dass ich glücklich bin, Dich in meinem Freundeskreis zu haben. Auch ich möchte ich Dir danken, dass Du tiefen Einblick in Dein Leben und in Deine Person gegeben hast. Es war wunderbar, näheren Einblick in Deine Arbeit zu erhalten. Sobald ich das Gefühl habe, Deine Hilfe zu benötigen oder vor allem, dass mein Pferd Deine Hilfe benötigt, werde ich mich an Dich wenden.

INTERVIEW ENDE

AUCH ALTE HASEN SCHIESSEN MAL EINEN BOCK… ODER: NOBODY IS PERFECT… ODER: DAS DARF AUF KEINEN FALL PASSIEREN! UND ES PASSIERT DOCH

I would like to tell you about my bird from yesterday, which I shot down completely and purposefully and thus show that we horse people are not free from mistakes either.

Training on the lunge was announced yesterday. It was an intense training session and I was happy with my mare. Afterwards we were still walking uphill and downhill in the terrain and in the end I wanted to spray my legs and tendons.

Now it is the case that my mare does not like the washing area at the entrance to Stallgasse. It is not due to the hose or the water itself (although she will probably never be a water rat), it is due to the transition from dry (light) to dark (wet) soil. Puddles round off the scene and my mare has every reason to see all the trolls jumping out of the ground.

No question about it, we already had phases when she walked perfectly with me to the washing area. But the day comes regularly at indefinable time intervals and my mare looks at me with huge eyes and a reproachful look in front of the washing area and you can clearly read her thoughts: ‚You are crazy about wanting to go there, there is a gullet, 2 km will be we’ll fall and break all our bones! ‚

My chances of convincing them that this is not the case are zero. I call up all the theoretical knowledge: positive reinforcement, negative reinforcement, praise moving forward at 1mm, hold an apple in front of your nose, use a bucket of oats as a lure, point backwards: everything is punished with ignorance on your part with subsequent clear actions on your part I probably don’t have all the cups in the cupboard anymore …

Well. You don’t have to give up, because it turned out that my mare is highly intelligent and trained in this profession when it comes to learning to assert herself when she doesn’t want something. She then transfers that fabulously to everything that comes to mind.

And so time goes by … The person and the horse stand in front of the washing area and … nothing happens. The mare lofty and proud with an iron will and the person making plans to outsmart the horse without provoking an escalation.

Little by little, feelings open up in people, because plan A fails, plan B fails miserably and plan C was so unimpressive for the horse that it bordered on an insult. People get impatient, but discipline themselves immediately. The person gets angry, but disciplines himself immediately. And then despair knocks: not a good idea at all. No help to be seen far and wide. But one thing remains unswerving: the will of the mare, who brags more and more with certainty of victory (that she does not drum on her chest with her front hooves is everything) and the passage of time …

And there comes the triumphant idea of ​​man! Ha! If the horse does not go to the hose, the hose comes to the horse. No problem at all with the lunge on the horse. So the person goes to the hose, opens the tap, opens the valve and walks to the horse with the thought of ‚checkmate‘.

The slit eyes of my mare tell me: the mare is not amused! But that doesn’t make them freak out …

Rather, she observes the ground closely as it becomes dark and wet and is more than astonished that we do not plunge into the depths, but what will happen in any case within the next second, she knows very well and acknowledges it with a rattle with his nose low on the ground. The human being speaks calmly to the horse and constantly behaves as if what we are doing was the most normal thing in the world.

And then the person sees it: in the midst of making plans, he has completely forgotten to remove the gaiters on the front legs. You now have the hose spraying water in one hand, a slightly tense mare on the other hand and two gaiters and two bell boots on the front legs of the horse that need to be removed if you want to hose down the front legs.

And then what should not happen happens …

The hose is filled with life and becomes independent. A hose that splashes water becomes a highly dangerous, poisonous snake writhing around in an S-shape, while the human being holds a stunned horse in one hand and quickly loosens the last bell with the other hand.

The mare’s thoughts could be captured in the air: ‚You’re completely crazy, that’s the summit to seriously expose me to this snake!‘, While we were showered regularly from left to right and from right to left at various heights. The other horses carefully patted us and were already writing the posters: Man for sale. Absolutely not suitable for beginners, showing off stupidity, at a low price!

I couldn’t help it. The hose made my day. I couldn’t hold back and started laughing uproariously. The situation was so strange and my mare just looked at me puzzled. Everything went really wrong, whatever could have gone wrong and that my mare didn’t completely freak out and fled, was probably only because I found the process so laughable that no tension built up in me, what it would probably only have been confirmed by an impending escalation.

At some point I managed to grab the hose and start the actual project, namely to spray my legs. We stayed there for a long time, until I was sure that my mare had calmed down, but I couldn’t stop laughing all evening. That was the perfect example for: Not like that!

Have you already made a good buck, which then entailed work with the horse to straighten what had happened?

PRODUKTETEST: DUPLO BESCHLAG KLEBEVERFAHREN

Meine 6-jährige Stute befindet sich derzeit nach langanhaltender Verletzungs- und Regenerationsphase im schonenden aber dennoch gezielten Aufbau.

Der Trainingsansatz für die nächsten Monate ist: viel im Gelände reiten, bergauf – bergab, über sämtliche Wege und in allen Gangarten.

So What hat eine exzellente Hufqualität und-form, ihre Hufe weisen, wie ihre Mähne und ihr Schweif auch, ein sehr gutes Wachstum auf und von Fühligkeit ist keine Spur zu sehen. Aber dennoch fordert das viele Geländereiten seinen Tribut, sodass sich die Hufe mehr abnutzen als dass sie nachwachsen können. Aus genanntem Grund habe ich entschieden, vorzusorgen und mich über Möglichkeiten von Beschlägen zu informieren.

Ein Standard-Eisenbeschlag kam für mich nicht in Frage. Dies hat mehrere Gründe:

  • So What ist eine sehr dominante Stute und scheut keine Kämpfe. Sie schlägt unter Umständen auch mit den Vorderbeinen aus -> Erhöhte Verletzungsgefahr für andere Pferde
  • Der Hufmechanismus wird eingeschränkt -> Die Durchblutung wird verringert / gestört
  • Das Hufwachstum wird langsamer
  • Stoßdämpfung wird minimiert
  • Die  (Rück-) Umstellung auf barhuf könnte problematisch werden
  • Nägel im Huf

Meine Ansprüche an den Beschlag:

  • Der Hufmechanismus soll nicht gestört werden -> Gewährleistung der Durchblutung
  • Das Hufwachstum soll nicht gestört werden
  • Die Stoßdämpfung muss erhalten bleiben und somit gleichwertig dem des natürlichen Hufes sein
  • Die Umstellung auf barhuf soll komplikationsfrei für das Pferd erfolgen
  • Vorzugsweise keine Nägel im Huf

Und so wurde ich fündig. Der erste und auch nur saisonale Beschlag meiner Stute sollte der Duplo-Beschlag im Klebeverfahren werden.

Um die genaue Größe zu bestimmen, habe ich die Unterseiten der Hufen in ihrer Länge und Breite mit einem Maßstab gemessen und die Daten dem Hufschmied zwecks Bestellung weitergegeben.

Die Duplos wurden individuell auf die Hufen meiner Stute angepasst, die Klebelaschen an die Eisen angebracht und letztendlich an die (Vorder)hufen meiner Stute geklebt. Dabei war es wichtig, dass die Hufen sauber, entfettet und leicht mit der Feile angerauht wurden. Insgesamt gestaltete sich der Vorgang reibungslos und meine Stute blieb während der Prozedur völlig entspannt.

DIE ERSTEN SCHRITTE

So What marschierte mit ihren neuen Kunststoffeisen los, als hätte sie in ihrem Leben nichts anderes getragen.

BEDENKEN

Etwas Bedenken hatte ich bei nassen Wiesen, weil ich im Internet gelesen hatte, dass Pferde auf nassen Wiesen mit Kunststoffeisen rutschen. Auch sollen Pferde mit geklebtem Beschlag ihre Eisen bei matschigen Böden gerne verlieren.

Während So What den Duplo-Beschlag im Klebeverfahren hatte, war bei uns in Baden-Württemberg großes Unwetter mit Starkregen. Dennoch ließ ich So What auch bei schlechteren Bodenverhältnissen ganztags auf die Koppel.

Ich kann weder ein (überdurchschnittliches) Rutschen noch einen Verlust der Duplos bei Matsch bestätigen.

DER HUFMECHANISMUS

Der Hufmechanismus wurde in keiner Weise eingeschränkt. Der Kunststoff erlaubt dem Huf bei Belastung nachzugeben – genau so, wie es der Huf bei Belastung selbst auch tut. Bei Entlastung erlaubt der Duplobeschlag, dass sich der Huf entsprechend seiner Natur wieder zusammenzieht. Dieser genannte Umstand erlaubt die wichtige Durchblutung.

DAS WACHSTUM

Der Duplo-Beschlag wurde von meiner Stute insgesamt 6 Wochen getragen. Wir waren etwa 10 Tage überfällig, was dem Unwetter zuzurechnen ist. Der Schmied war begeistert, wie viel Wachstum die Hufen aufwiesen. Er sagte: „Es macht bei Deiner Stute richtig Spaß, die Hufen auszuschneiden“. Auch ich war erstaunt, wieviel Material nachgewachsen ist.

DIE UMSTELLUNG AUF BARHUF

Da sich So What einen Tag vor dem Schmiedtermin ein Duplo abgetreten hat, entschloss ich, sie wieder barhuf laufen zu lassen. Ich wollte sehen, wie sie mit der Umstellung zurecht kommen würde.

Die (Rück)Umstellung auf barhuf war, als hätte sie nie Eisen getragen. Nagellöcher blieben uns erspart.

DAS ABTRETEN DES DUPLOS

Wie auch immer meine Stute es geschafft hat, hat sie sich ein Duplo abgetreten. Ich gehe davon aus, dass die Hinterhufen, die nicht beschlagen waren, aufgrund der Überfälligkeit etwas zu lang waren und so auf das vordere Duplo treten konnten. Mit Sicherheit weiß ich das allerdings nicht. Dennoch war ich nochmal umso glücklicher, mich gegen Nägel entschieden zu haben. Der betroffene Huf blieb von dieser Aktion völlig unbeeindruckt und es wurden keinerlei Schäden am Huf festgestellt. Im Gegenteil. Die Klebelaschen waren noch am Huf geklebt.

FAZIT

Ich war mit dem Duplo-Beschlag im Klebeverfahren mehr als zufrieden. Ein Eisen hat sie während der Beschlagsphase verloren. Dieses wurde komplikationsfrei einfach wieder angeklebt. Ein Eisen hat sie sich abgetreten – der betroffene Huf blieb völlig unbeschadet. Die Eisen hätten eine weitere Periode verwendet werden können, die Abnutzung ist also durchaus mit den normalen Eisen vergleichbar. Es waren alle Arten von Böden in sämtlichen Zuständen und in allen Gangarten passierbar.

Ich unterstelle, dass auch mein Pferd mit diesem Beschlag zufrieden war, denn sie lief ab dem ersten Schritt genau so, als seien ihre Hufen lediglich ausgeschnitten worden. Die Umstellung auf barhuf war komplikationsfrei – meine Stute lief ab dem ersten Schritt, als sei sie nie beschlagen gewesen.

Der Duplo-Klebebeschlag ist etwas teurer als der gewöhliche Beschlag, aber im Vergleich zu den Vorteilen, die Duplos mit sich bringen, ist der Preis zweitrangig.

Sollte mein Pferd je wieder einen Beschlag benötigen, aus welchen Gründen auch immer und sei es nur, wie es in diesem Fall der Fall gewesen ist, zu Vorsorge, werde ich mich definitiv wieder für Duplos entscheiden.